Rufen Sie uns an

030 5490 5097 01
New:

Entdecken Sie Neurodermitis-Studien

Die Sicherheit Ihrer Daten ist unsere oberste Priorität.

Erfahren Sie mehr.

Neurodermitis in der Forschung

Die wissenschaftliche Forschung hat in dvge und Behandlung von Neurodermitis verbessert und die Lebenserwartung deutlich erhöht. Ohne klinische Studien wäre dies nicht möglich gewesen. Aktuell werden weitere klinische Studien durchgeführt, um zu prüfen, ob andere Therapiemethoden oder Medikamente die Heilungschancen noch weiter verbessern können. Hier können Sie klinische Studien in ihrer Umgebung finden.

Warum heißt das Neurodermitis?

Warum gibt es klinische Studien?

Wo finden klinische Studien statt?

Individuelle Therapie

Die Behandlung wird individuell für jede:n Patient:in gestaltet. Sie richtet sich nach den individuellen Symptomen der Patient:innen. Je nach Schweregrad werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten kombiniert.

Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten

Die Erkrankung ist bislang nicht heilbar, aber die einzelnen Symptome können durch verschiedene Therapiemaßnahmen behandelt werden (auch in Kombination).

Behandlung mit Medikamenten

Die genaue Behandlungstrategie richtet sich nach dem aktuellem Schweregrad:

  • trockene Haut: tägliche Hautpflege und Meidung individueller Auslöser (Trigger)
  • leichte bis mäßig schwere Ekzeme: äußerlich aufgetragene Glukokortikoide (z.B. Kortison) und Calcineurin-Inhibitoren, bei Bedarf auch Medikamente zum Stillen des Juckreizes und Hemmung von Keimen
  • schwere Ekzeme: Tabletten (z.B. Ciclosporin A), die das Immunsystem hemmen

Weitere unterstützende Maßnahmen

Zusätzlich zur reinen Behandlung der Syptome können weitere unterstützende Maßnahmen hilfreich sein:

  • Psychotherapie (Leidensdruck verringern, Stressauslöser entdecken und behandeln)
  • Entspannungstechniken (z.B. autogenes Training, Yoga, Meditation)
  • spezielle Kleidungsstücke, die aus antimikrobiell (antiseptisch) wirkenden Textilien bestehen
  • Licht- und/oder Klimatherapie (z.B. Bestrahlung mit ultraviolettem Licht, Baden in Salzwasser)
  • Unterstützung der Familie (Betreuungseinrichtungen, Selbsthilfegruppen)
Entdecken Sie Dermatitis-Studien

Was passiert da genau im Körper?

Bei Patient:innen mit Neurodermitis ist die natürliche Hautbarriere gestört. Der äußere Teil der Haut (auch Oberhaut oder Epidermis genannt) schirmt uns von schädlichen Einflüssen aus der Umwelt ab. Die Haut hat damit eine wichtige Funktion als Barriere. Der Schutzfilm der Haut besteht aus Wasser, Salzen, Hautfetten und Talgdrüsensekret. Der Schutzfilm hält die Haut feucht und schützt sie normalerweise vor dem Eindringen von Krankheitserregern wie Pilzen und Bakterien.

Bei Patient:innen mit Neurodermitis verliert die Haut an Feuchtigkeit und trocknet aus. Sie wird damit empfindlicher für Allergieauslöser und reagiert mit Entzündungen, häufig in sogenannten Schüben.

Die Ursache(n) für diese Veränderung konnten noch nicht abschließend erklärt werden. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein komplexes Zusammenspiel von genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren. Forscher:innen vermuten als mögliche Ursache eine Vielzahl von Genveränderungen, die zu einer verringerten Produktion des Eiweißes (Proteins) Filaggrin führen. Filaggrin sorgt dafür, dass der Schutzfilm auf dem äußeren Teil der Haut gebildet wird und nicht austrocknet.

Bei den Umweltfaktoren spielen allergieauslösende Stoffe bei der häufiger auftretenden, sogenannten extrinsischen Krankheitsform eine Rolle. Das Immunsystem reagiert bei diesen Patient:innen schneller auf äußere Reize als bei Menschen, bei denen die Barriere intakt ist. Die Immunzellen erkennen auch völlig harmlose Fremdstoffe als solche und schlagen Alarm. Die betroffene Stelle entzündet sich.

Ursachen und Trigger für Neurodermitis

Wissenschaftlich ist die genaue(n) Ursache(n) von Neurodermitis noch nicht abschließend geklärt. Oft kann die Entstehung von Neurodermitis durch genetische Faktoren erklärt werden, denn die Veranlagung der Erkrankung ist vererbbar. Mittlerweile haben Forscher:innen verschiedene Genveränderungen (Mutationen) ausfindig gemacht, die Eltern an ihre Kinder weitergeben können. Jedoch muss die Erkrankung nicht bei jeder:m mit einer Veranlagung ausbrechen.

Typische Auslöser

Welche Faktoren bei Patient:innen einen Schub auslösen ist bei jeder:m unterschiedlich. Typische Auslöser für das Ausbrechen der Erkrankung und für Schübe sind:

  • Allergieauslöser (u.a. Pollen, Schimmel, Nahrungsmittel, Hausstaubmilben)
  • ungünstige klimatische Bedingungen (z.B. trockene Heizungsluft)
  • Kontakt mit bestimmten Textilien (z.B. Wolle)
  • Infekte (z.B. heftige Erkältung)
  • psychische Belastungen (z.B. Stress)
  • hormonell bedingte Faktoren (z.B. Schwangerschaft)
  • u.v.m.

Neurodermitis in Zahlen

Wie häufig erkranken Kinder und Jugendliche an Neurodermitis?

Wie häufig sind Erwachsene betroffen?

Ist Neurodermitis ansteckend?

Nein, Neurodermitis ist nicht ansteckend.

Die trockenen und geröteten Stellen führen häufig dazu, dass andere Personen mehr Abstand halten, weil sie Angst haben, sich anzustecken. Das löst häufig einen großen Leidensdruck bei den betroffenen Personen aus, auch bei Kindern.

Neurodermitis kann vererbt werden. Kinder von Menschen mit Neurodermitis haben ein deutlich höheres Risiko, ebenfalls die Erkrankung zu entwickeln.

Medizinische Fragen?

Falls Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit oder Medikamenten haben, wenden Sie sich bitte an Ihre ärztliche Fachkraft.

Haben Sie sonst noch Fragen?

In unserem übersichtlichen Leitfaden finden Sie alle Antworten auf Fragen zu klinischen Studien.

Abonnieren Sie den Newsletter, um über zukünftige Studien informiert zu werden

...

...

...