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Speiseröhrenkrebs in der Forschung

Die wissenschaftliche Forschung hat in den letzten Jahrzehnten viele positive Entwicklungen erbracht. Fortgeschrittener Speiseröhrenkrebs ist mit den bestehenden Behandlungsmethoden bislang jedoch nur selten heilbar. Die häufig späte Diagnose ist mit einer schlechten Prognose für die Lebenserwartung verbunden. Ohne klinische Studien gibt es keine neuen Medikamente oder Behandlungskonzepte. Aktuell werden weitere klinische Studien durchgeführt, um zu prüfen, ob andere Therapiemethoden oder Medikamente die Heilungschancen noch weiter verbessern können. Hier können Sie klinische Studien in ihrer Umgebung finden.

Warum gibt es klinische Studien?

Wo finden klinische Studien statt?

Individuelle Therapie

Die Behandlung wird individuell für jede:n Patient:in gestaltet. Dabei wird insbesondere die Art und der Grad der Ausbreitung des Speiseröhrenkrebses, sowie das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand berücksichtigt. Oft werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten kombiniert, auch, um Begleiterkrankungen zu behandeln.

Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten

Abhängig vom Fortschritt der Erkrankung, kommen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten in Frage.

Kurative Behandlung im Frühstadium der Erkrankung mit dem Ziel die Erkrankung zu heilen:

  • Operation: Die Operation hat das Ziel den Tumor vollständig zu entfernen.
  • Chemotherapie und/oder Strahlentherapie können vor einer Operation (auch “neoadjuvant” genannt) die Heilungschancen verbessern, indem sie den Tumor verkleinern oder gestreute Krebszellen zerstören.
  • Zielgerichtete Krebstherapien sollen spezifischer auf die Krebszellen einwirken, als bisherige Chemotherapien. Dadurch sollen die Nebenwirkungen reduziert werden.

Palliativbehandlung mit dem Ziel die Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen:

  • endoskopische (sog. interventionelle) Verfahren können bei bestehenden Schluckbeschwerden eingesetzt werden, wenn der Tumor die Speiseröhre verengt.
  • Schmerzbehandlung: Schmerztabletten und andere Verfahren werden zum Lindern der Schmerzen eingesetzt.
  • Chemotherapie kann auch im fortgeschrittenen Stadium angewendet werden, um die Ausbreitung des Tumors zu verlangsamen und Schmerzen zu lindern.
  • Zielgerichtete Krebstherapien sollen spezifischer auf die Krebszellen einwirken, als bisherige Chemotherapien. Dadurch sollen die (durch eine Chemotherapie bedingten) Nebenwirkungen reduziert werden.

Speiseröhrenkrebs: fortgeschrittenes Stadium

Durch die häufig späte Diagnose ist Speiseröhrenkrebs nur selten heilbar. Häufig kehrt ein Tumor nach einer Behandlung wieder zurück oder hat schon in andere Bereiche gestreut (Metastasen gebildet). Dann führt die Erkrankung häufig zum Tod.

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Speiseröhrenkrebs Risikofaktoren

  • Starker Alkohol- und Tabakkonsum
  • Chronischer Säurerückfluss aus dem Magen (Reflux): Die Belastung der Schleimhaut durch die Säure führt zu Veränderungen der Zellen im unteren Drittel der Speiseröhre (sog. Barrett-Ösophagus). Diese veränderten Zellen sind die Vorstufe für Speiseröhrenkrebs.
  • Hoher Fettkonsum (verstärkt das Risiko für Reflux) und Übergewicht

Speiseröhrenkrebs in Zahlen

Speiseröhrenkrebs zählt zu den eher seltenen Krebserkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken etwa 6 100 Männer und 1 800 Frauen an Speiseröhrenkrebs. Da Speiseröhrenkrebs häufig erst in einem späten Stadium erkannt wird, sind die Heilungsaussichten ungünstig: Die Erkrankung führte laut dem Robert Koch Institut im Jahr 2016 bei 4 434 Männern und 1 245 Frauen zum Tod.

Die Zahl der erkrankten Patient:innen steigt jedes Jahr. Das liegt vor allem daran, dass starker Fettkonsum (und damit verbunden Adipositas) die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken .

Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 67 Jahren (Männer) bzw. 71 Jahren (Frauen).

Speiseröhrenkrebs-Formen:

Plattenepithelkarzinom

Adenokarzinom

Was passiert da genau im Körper?

Unser Körper besteht aus vielen Organen, wie der Speiseröhre, mit spezialisierten Zellen. Diese Zellen unterscheiden sich voneinander und haben bestimmte Aufgaben. Zellen haben eines gemeinsam: Sie können sich vermehren und damit alte Zellen ersetzen. Diese Erholungsfähigkeit von Organen ist wichtig für die Gesundheit unseres Körpers. Wenn sich Zellen im Menschen allerdings ungehemmt vermehren, dann sagt man, dass der Mensch Krebs hat. Das bedeutet, Zellen vermehren sich, obwohl das eigentlich nicht notwendig ist.

Der Körper reagiert dabei auch auf veränderte Umstände, zum Beispiel aus der Umwelt. Der Entstehung von Speiseröhrenkrebs geht in der Regel eine außergewöhnliche Belastung der Schleimhaut voraus. Entweder durch aggressive Substanzen in Alkohol oder Tabak oder ständige Belastung durch einen Säurerückfluss aus dem Magen (Reflux). Die Schleimhaut in der Speiseröhre wird durch die aggressive Magensäure ständig gereizt. Zellen in diesem Bereich werden durch Zellen ersetzt, die besser mit der ständigen Säurebelastung auskommen. Diese Zellen neigen jedoch eher dazu sich langfristig ungehemmt zu vermehren.

Was ist ein Tumor?

Was ist eine Metastase?

Medizinische Fragen?

Falls Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit oder Medikamenten haben, wenden Sie sich bitte an Ihre ärztliche Fachkraft.

Haben Sie sonst noch Fragen?

In unserem übersichtlichen Leitfaden finden Sie alle Antworten auf Fragen zu klinischen Studien.

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